Galeries Lafayette in Berlin schließt bereits Ende Juli (2024)

Kaufhaus in der Friedrichstraße - Galeries Lafayette in Berlin schließt bereits Ende Juli

Fr 05.04.24 | 13:01 Uhr

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Galeries Lafayette in Berlin schließt bereits Ende Juli (1)

    Seit 28 Jahren können Kundinnen und Kunden in den Galeries Lafayette im Luxus schwelgen - zuletzt taten es aber immer weniger und deshalb schließt der Glaspalast in der Friedrichstraße. Nun wurde bekannt: Noch früher als geplant.

    • Galeries Lafayette schließt den Standort Friedrichstraße bereits Ende Juli, statt Ende 2024
    • Gründe für das frühere Aus nannte das Unternehmen nicht
    • Französische Warenhauskette konzentriert sich inzwischen vor allem auf Asien

    Das Luxus-Kaufhaus Galeries Lafayette schließt seinen Standort in der Berliner Friedrichstraße früher als geplant. Eine Konzernsprecherin hat am Donnerstagabend bestätigt, dass das Geschäft schon im Sommer endgültig zumacht. Stichtag ist demnach der 31. Juli.

    Ursprünglich war das Ende der Galeries Lafayette erst für Ende des Jahres angekündigt. Bis dahin werde man das Gebäude auch wie geplant an den Eigentümer übergeben, sagte die Sprecherin. Eine Begründung für das deutlich frühere Aus gab sie nicht.

    Die "B.Z." hatte zuvor berichtet, dass die rund 190 Beschäftigten erst am Donnerstagvormittag auf einer Mitarbeiterversammlung über die Schließung informiert wurden. Das Unternehmen Groupe Galeries Lafayette äußerte sich auf Anfrage dazu nicht.

    Es besitzt laut eigenen Angaben 19 Filialen in Frankreich und ist dort an 38 weiteren beteiligt. Im Ausland existieren aktuell zehn Kaufhäuser unter diesem Namen, der zukünftige Fokus liegt in Asien. Nach Neueröffnungen unter anderem in Doha, Shenzen und Shanghai sind weitere Standorte in Neu-Delhi und Mumbai geplant.

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      Berliner Kultursenator - Einzug der ZLB ins Lafayette-Gebäude könnte 589 Millionen Euro kosten

      Kultursenator Chialo treibt den vorgeschlagenen Umzug der Berliner Zentral- und Landesbibliothek in die Friedrichstraße voran. Mit dem Besitzer des Quartiers 207, in dem noch die Galeries Lafayette Mieter sind, verhandelt er schon über einen Kaufpreis.

    "Nicht mehr davon überzeugt, (...) auf diesem Markt weiter tätig zu sein"

    1996 war der auffällige, fünfstöckige Glaspalast an der Friedrichstraße eröffnet worden. Neben dem KaDeWe waren die Galeries Lafayette jahrelang das wohl berühmteste Luxus-Kaufhaus der Hauptstadt, die einzige Filiale in Deutschland und damals auch der einzige Standort außerhalb Frankreichs. Das Stammhaus der Warenhauskette steht in Paris.

    Doch in den vergangenen Jahren kauften in Berlin immer weniger Kundinnen und Kunden ein. Das KaDeWe und die nahe Mall of Berlin machten dem Haus Konkurrenz, in der Friedrichstraße gab es zunehmend Leerstand. Das Unternehmen begründete die Schließung mit den veränderten Konsumverhalten der Kundschaft, die sich vom Einzelhandel abwende. Man sei "nicht mehr davon überzeugt, dass 'Galeries Lafayette' gut geeignet ist, auf diesem Markt weiter tätig zu sein."

    Solche Entscheidungen trifft der französische Konzern nicht zum ersten Mal: Auch die Auslands-Standorte in New York City, London, Istanbul, Singapur und Casablanca wurden mangels Erfolg geschlossen.

    Möglicher neuer Standort der ZLB

    Die Berliner Immobilie wurde 2022 an den US-Konzern Tishman Speyer verkauft. Im Oktober vergangenen Jahres gab der französische Konzern dann bekannt, dass der Mietvertrag des Kaufhauses Ende 2024 ausläuft und nicht verlängert wird. Eigenen Angaben zufolge habe man noch lange versucht, mit dem Eigentümer über eine Verlängerung des Vertrags zu verhandeln.

    Tishman Speyer plant nun eine Modernisierung des Gebäudes. Seit der Bekanntgabe der Schließung ist das Gebäude auch als neuer Standort für die Berliner Zentral- und Landesbibliothek, die ZLB, im Gespräch. Über einen möglichen Kaufpreis wird noch verhandelt.

    Sendung: rbb24 Inforadio, 05.04.2024, 6 Uhr

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    1. 48.

      Antwort auf [Grobschnitt] vom 05.04.2024 um 17:12

      Lustig ihr Kommentar, aber statistisch gesehen waren es eindeutig die Autofahrer, die den Umsatz gebracht haben. Radfahrersollen im Laffayette eingekauft haben, ich lache noch.

    2. 47.

      Antwort auf [Mecki] vom 06.04.2024 um 18:01

      Sie wissen schon wann die Altstadt und die Wilmersdorfer als Fußgängerzonen eingerichtet wurden?

      Das sind vollkommen überholte Konzepte und man findet dort fast nur nur noch Ramschläden. Zum Verweilen (flanieren) lädt da auch nichts ein.

      In den 70ern toll, weil mal was anderes, heute komplett überholt.

      "Der billige Parkplatz in der Innenstadt ist nicht geeignet, um die Menschen vom Mausklick auf den Button „kaufen“ abzuhalten."

      https://www.fr.de/politik/weniger-autos-mehr-umsatz-92389286.html

      "Demnach hat die Fachhochschule Erfurt im Forschungsprojekt „Mit dem Rad zum Einkauf in die Innenstadt“ nachgewiesen, dass Radfahrer:innen, Fußgänger:innen und Nutzer:innen des öffentlichen Nahverkehrs im Jahr mehr Geld in Geschäften in der Innenstadt lassen als Autofahrer:innen."

      https://www.fr.de/frankfurt/radfahrende-sind-gute-kunden-90252762.html

    3. 46.

      Gibts in der Friedrichstrasse noch keinen Gemüse-Kebap oder Smashed Burger?

    4. 45.

      Antwort auf [Grobschnitt] vom 05.04.2024 um 17:12

      Wenn flanierende Fußgänger und Radfahrer Umsatzwunder bewirken könnten, müssten in der Wilmersdorfer Straße und der Spandauer Altstadt - mit ihrer guten Anbindung an den ÖPNV - ja die Umsätze durch die Decke gehen!

      Tun sie aber nicht - liegt wohl doch nicht nur am "störenden" Autoverkehr ...

      Auf der "grünen Wiese" errichtete Einkaufszentren mit ausreichend Parkplätzen für mit dem Kfz anreisende Käufer scheinen da erfolgreicher.

    5. 44.

      Antwort auf [Heike] vom 05.04.2024 um 17:48

      "Ein Radfahrer geht wohl kaum ins Lafayette......"

      Immer die dummen Vorurteile aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Sehen sie sich die Tourismusbranche inzwischen an. Da hat man in den 60ern und 70ern auch so gedacht, inzwischen sind Fahrradtouristen jeder Preisklasse fester Bestandteil der Tourismusbranche. Von Camping bis First Class Wellness Hotel, inkl. Gepäcktransport.

      Außerdem schrieb ich wissenschaftlich bewiesen, aber es ist ja nicht das erste Mal dass Autofanatiker wie sie Wissenschaft leugnen. Deshalb erspare ich es mir die Studien zu verlinken.

    6. 43.

      Antwort auf [Fr] vom 05.04.2024 um 15:44

      Wat soll det Jeduze ohne Bildung und Benimm? Um mich zu provozieren, reicht Ihr subterrestrisches Niveau glücklicherweise nicht aus.
      Passen Sie lieber auf, dass IHRE Blase nicht platzt! Sonst geht's nicht nur mit Ihrer Lebensqualität in die Hose. Und der Wind kann auch ganz schnell wieder die Richtung ändern, wenn die die Generationwählen darf, die Ihre Umweltsünden ausbaden muss.

    7. 42.

      Kleine Anmerkung zum Artikel: schon am 4.10.2023 wurde über das Ende der Geschäftsaktivität zu Ende Juli gesprochen, mit dann die Abwocklung der Rechtsform zum Jahresende. Es war nie die Rede, dass der Laden bis Ende Dezember auf haben soll.

    8. 41.

      Antwort auf [Selbstundstaendig] vom 06.04.2024 um 01:14

      Ach ja,wieder mal das sinnentleerte Berlin-Bashin - die größte Provinzstadt Europas?
      Wer es braucht,…

      Berlin wurde neulich wieder zur drittbeliebteststen Großstadt weltweit gewählt.
      Das scheint dem User „selbstunstaendig“ wohl entgangen zu sein.
      Vorurteile und Klischees sind eben unschlagbar.

    9. 40.

      Flair?
      Passt irgendwie nicht zu Berlin, der größten Provinzstadt Europas.
      Na ja. Zalando passt besser.

    10. 39.

      Antwort auf [Randberliner ] vom 05.04.2024 um 14:57

      Antwort auf "Randberliner " vom Freitag, 05.04.2024 | 14:57 Uhr
      "...dass die 190 Mitarbeiter es jetzt erfahren haben und statt bis Ende 2024 nun sehr schnell nen neuen Job finden müssen... " Ja, furchtbar! In vier Monaten eine Anstellung im Einzelhandel zu finden, ist nahezu unmöglich...

    11. 38.

      Antwort auf [Verkehrsmonster] vom 05.04.2024 um 13:47

      Das ist doch nun wirklich kein „GrünInnenhass“. Entweder man will den Niedergang oder eben nicht. Das darf man hier sogar wählen. In der Potsdamer Dortusstr. hieß es ganz einfältig: Wenn jetzt dadurch (ein Jahres Versuch) die Händler aufgeben, wäre das blöd... Das sagt alles über das Vorgehen und Denkstrukturen. Die Friedrichstraße mit dem schließendem Lafayette ist ganz in der Nähe...

    12. 37.

      Antwort auf [Ausländerfreund2015.] vom 05.04.2024 um 18:17

      Nicht beim Einatmen der Abgase, sondern der Cannabisdüfte, aber das ist ein anderes Thema. Aber die sind ja wesentlich gesünder hahaha

    13. 36.

      Antwort auf [Heike] vom 05.04.2024 um 17:48

      Wie kommen Sie darauf?

    14. 35.

      Antwort auf [Lieschen M.] vom 05.04.2024 um 18:21

      Aber Natürlich...:-)

    15. 34.

      Antwort auf [Gerrit] vom 05.04.2024 um 17:41

      Ja, vor allem wenn halb Paris streikt, ist die Lebensqualität unvergleichlich. ;-)

    16. 33.

      Antwort auf [Grobschnitt] vom 05.04.2024 um 17:12

      Bon, Merci!

    17. 32.

      ...Aber beeindrucken ist die Innenarchitektur schon und ich freu mich riesig, wenn da endlich die neue Stadtbibliothek reinkommt! Auch wenn ich nicht lese)))

    18. 31.

      Antwort auf [Heike] vom 05.04.2024 um 17:51

      Absolut nichts dagegen - nur Rollstuhlfahrer und Rollatorschieberinnen müssen dürfen können. :-)

    19. 30.

      Antwort auf [Fr] vom 05.04.2024 um 15:44

      "Jetzt haben wir in Berlin endlich eine Regierung, die dieses grüne bullabü nicht den Vorrang gibt" - Na dann viel Vergnügen beim tiefen Einatmen de Abgase, das ist ja sooo wichtig.

    20. 29.

      Ich kann mich noch gut an das kritische Medienecho zur Eröffnung erinnern: "exotisches" Konzept, französisches KaDeWe in einer falschen Lage, so oder so ähnlich. So kam es auch. Lafayette war eigentlich schon zur Jahrtausendwende tot. Viel los war da nie, irgendwie auch ein Fremdkörper.

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